Jüdische Pflegegeschichte / Jewish Nursing History

// Biographien und Institutionen in Frankfurt am Main

Elfriede (Frieda) Gans

  • geboreneMeyer
  • Geboren

    23.12.1905 in Rotenburg a. d. Fulda

  • Gestorben

    03.06.1942 in Sobibor, Vernichtungslager

  • Chronik
  • Notizen

23.12.1905

Geburtsdatum

Elfriede Meyer war die Tochter von Jakob Meyer, der in Rotenburg a. d. Fulda in der Brotgasse 32 einen kleinen Laden mit Lebensmitteln und Haushaltswaren betrieb.

04.1923

Elfriede Meyer fand in Hildesheim eine Anstellung.

03.1929

Elfriede Meyer trat eine Stelle als Haustochter in Hamburg an.

1930 - 1935

Elfriede Meyer heiratete Julius Gans.

Julius Gans kam aus Rotenburg und wohnte im Schlosstor 1. Der genau Zeitpunkt der Hochzeit muss noch recherchiert werden. Julius Gans war vom 12. November 1938 bis 12. April 1939 im KZ Buchenwald inhaftiert. Er konnte im August 1939 nach England ausreisen.

08.1930

Elfried Meyer ging nach als Schwesternschülerin nach Frankfurt am Main.

Unklar ist, ob Frau Meyer Mitglied des Frankfurter Jüdischen Krankenpflegerinnenvereins war.

1935

Geburt des Sohns Fritz

Fritz Gans gelangte im Oktober 1944 als Neunjähriger nach Palästina. Am 25. Oktober 1996, er hieß inzwischen Peretz Gantz, wurde er Opfer eines Selbstmordanschlags auf den Bus in dem er saß (Jaffa Road bus bombing, Jerusalem).

28.03.1938

Geburt des Sohnes Manfred Jakob Gans in Marburg.Kinderhaus der Weiblichen Fürsorge

Er war einige Zeit im Jüdischen Kinderheim Hans-Thoma-Straße 24 in Frankfurt am Main. Am 15. September 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert und am 23. Oktober 1944 in Auschwitz umgebracht.

1940

Geburt der Tochter Judis Bela Gans.

Die zweijährige Tochter von Elfriede Gans, Judis Bela, wurde mit ihrer Mutter von Kassel nach Sobibor deportiert und dort am 3.6.1942 vergast.

01.06.1942

Deportation nach Sobibor, Vernichtungslager

Ab Kassel über Halle nach Sobibor.

03.06.1942

Todestag

03.06.1942

Tod in Sobibor, Vernichtungslager