Jüdische Pflegegeschichte / Jewish Nursing History

// Biographien und Institutionen in Frankfurt am Main

Rita Hamburger

  • Geboren

    12.03.1920 in Hörstein

  • Nationalität

    deutsch
  • Konfession

    jüdisch

12.03.1920

Geburtsdatum / Zur Biografie

Rita Hamburger, tätig im Gumpertz´schen Siechenhaus und zuletzt im Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde, wurde am 12. März 1920 in Hörstein (heute Stadtteil von Alzenau, Landkreis Aschaffenburg, Bayern) geboren. Sie besuchte die Jüdische Volkshochschule zu Hörstein und danach eine Fortbildungsschule. Für ihren Berufswunsch Schneiderin fand sie in der NS-Zeit keine Lehrstelle und verdingte sich deshalb als Hilfsarbeiterin sowie in Privathaushalten.

Um 1922

Kinderfoto von Rita Hamburger, ohne Jahr (um 1922)Hamburger, Rita - Kinderfoto

Abbildung: Hamburger, Rita - Kinderfoto

Um 1939 - 07.04.1941

Tätigkeit im Gumpertz'schen SiechenhausGumpertz´sches Siechenhaus

Rita Hamburger gehörte bis zur NS-Zwangsräumung des 'Hinterhauses' zum Personal des Gumpertz'schen Siechenhauses.

07.04.1941 - 1942

Tätigkeit im Frankfurter jüdischen KrankenhausKrankenhaus der Israelitischen Gemeinde

1942

Deportation aus Frankfurt am Main

Rita Hamburger wurde am 15. Mai 1942 deportiert ebenso vermutlich im gleichen Jahr auch ihre Eltern: Selma Hamburger geb. Hess (geb. 17.05.1884) und der Metzger und Viehhändler Julius Hamburger (geb. 02.07.1878). Rita Hamburgers Todesdatum wurde auf den 8. Mai 1945 festgesetzt.

1983

Gedenkblatt (mit Kinderfoto) für Rita HamburgerGedenkstätte Yad Vashem: Zentrale Datenb...

Aus dem amerikanischen Exil reichte Max Hamburger Gedenkblätter für seine Schwester Rita und seine Eltern Selma und Julius Hamburger bei der Gedenkstätte Yad Vashem ein.